Dokumente kommen an. Der Rest läuft ohne Zutun.
Die Plattform nimmt Dokumentenstapel aus einem Eingangs-Kanal, zerlegt sie in einzelne Dokumente, bestimmt für jedes die Dokumentart, extrahiert die fachlichen Felder und stellt das Ergebnis an das Zielsystem zu. Kein Mensch sortiert vor, kein Mensch startet Einzelschritte — bedient wird nur, was die Automatik ausdrücklich zur Prüfung zurücklegt. Wie die Dokumente hereinkommen, steht auf Zuführung; die Stufen unten sind verlinkt.
Classifier
Beantwortet eine Frage: Was ist das für ein Dokument — und wie sicher? Er trennt Stapel in Einzeldokumente, hängt Dokumentart und Konfidenz als Metadaten an und legt jedes Teildokument in einen sprechenden Pfad.
Recognizer
Beantwortet die zweite Frage: Was steht drin? Er wählt anhand der Dokumentart das passende Erkennungsmodell, extrahiert Felder und Tabellen und übergibt ein zielsystem-neutrales Ergebnis.
Die Klassifikation ist nicht Vorarbeit, sie ist der Schaltpunkt. Erst sie macht aus einem beliebigen Stapel eine adressierbare Menge von Dokumenten — und liefert den Schlüssel, mit dem die Extraktion vollautomatisch das richtige Modell findet. Am anderen Ende der Kette hält eine neutrale Übergabeschicht die Endverarbeitung austauschbar.