Die Übergabe zwischen Classifier und Recognizer
Die beiden Module rufen sich nicht gegenseitig auf. Sie sind über Artefakte gekoppelt: der Classifier hinterlässt Pfad und Metadaten, der Recognizer liest sie und schließt daraus auf sein Modell. Diese lose Kopplung ist der Grund, warum Teilläufe, Wiederholungen und Korrekturen alle am selben Punkt wieder einsetzen können.
Classifier
über Artefakte
Modulaufruf
Recognizer
Modell deckt die Kategorie ab
Der Regelfall: die Analyse startet sofort mit dem zugeordneten Modell und seiner Engine. Kein Eingriff, kein Wartezustand.
Kategorie trainiert, Modell fehlt
Die Automatik legt selbst ein Erkennungsmodell an: Feldschema aus dem auslösenden Dokument vorgeschlagen, Analyzer veröffentlicht, das Dokument als dauerhaftes Beispiel angehängt. Die Zielsystem-Zuordnung bleibt bewusst offen — ungeprüfte Daten erreichen so nie das Zielsystem. Höchstens einmal pro Kategorie.
Mit Grund, nicht stillschweigend
Bleibt kein Modell übrig, wird der Fall mit Klartextbegründung ins Journal geschrieben — „kein Erkennungsmodell für Klassifikator X“ oder „Kategorie Y im Modell Z nicht konfiguriert“. Ein Dokument verschwindet nie.
Jedes Erkennungsmodell trägt seine Engine: klassisch trainierte Feldextraktion oder ein autorisiertes Feldschema. Der Recognizer verzweigt pro Modell — alles danach ist engine-neutral, weil beide Wege dasselbe Ergebnisformat erzeugen. Der Classifier bleibt davon vollständig unberührt.